Forstgut Astrawischken





Forstgut Astrawischken


Ksp. Puschdorf, Amt Kranichbruch.

1780 die Astrawischker Forst liegt in den Kreisen Insterburg und Gerdauen.
Förster Seydack wohnt in Klein Astrawischken/Ofö Ilmengrund, Kreis Gerdauen.
Unter demselben stehen 2 Oberwarte und 8 Unterförster: Oberwart Rodde, 
Dallwitz, Oberwart Schnabel, Kohlischken; die Unterförster
Maurizatis, Skungirren; Roszier, Schernuppchen; Chr. Schmidt,
Uderballen; Hch. Schultz, Rahnkalwen; und 4 Unterförster in
den Förstereien des Kreises Gerdauen.

Deputatholz erhielt der Holzaufseher Hirsch in Insterburg; - 
Hütungsinteressent ist der Oberforstmeister Mengede in Friedrichshuld, 
er zahlt pro Hufe 2 Rthlr.
 
1854-1872 ist Oberförster Wegner Revierförster der Astrawischker Forst. Auf
Veranlassung der Regierung teilt er das Forstgebiet in die Oberförstereien
Astrawischken und Kranichbruch. - In den Mooren dieser großen Forst hatten
noch Kraniche ihre Brutstätten.

1905 umfaßt der Forstgutsbezirk im Kreise Insterburg eine Fläche von 3494
ha, Grunsteuer Reinertrag 2,79 je ha, dazu gehören die Förstereien
Burgdorfshöhe (Wohngebäude 3, Einwohner 33), Rahnkalwen (2/18),
Eschengrund (1/7), insgesamt Wohngebäude 6, Haushaltungen 11, Einwohner
58, männlich; alle evangelisch und geben deutsch als Muttersprache an.

Am 13.08.1929 werden die im Kreise Insterburg gelegenen Restteile der
Astrawischker Forst und der Kranichbrucher Forst zum Forstgutsbezirk Kranichbruch
zusammengelegt, mit einer Gesamtgrundfläche von 9833,4 ha.