Chronik

der in Ostpreußen belegenen Sr. Hoheit

dem regierenden Herzoge von Sachsen Anhalt gehörigen

Norkittenschen Güter

von Hermann Polenz (1868)


Nachrichten über den Erwerb der in Ostpreußen belegenen Sr. Hoheit dem regierenden
Herzoge von Anhalt gehörigen Güter und über die Privilegien, welche denselben verliehen sind.

In den Jahren 1709 und 1710 wurde das Königlreich Preußen durch eine grauenhafte Pest heimgesucht.
Ein sehr großer Teil der Bevölkerung erlag der Seuche. Auch bei dem Vieh brach ein allgemeines
Sterben aus. Die Folge davon war, dasß ganze weite Landstrecken verödeten. Namentlich in der
Gegend Ostpreußens, in welcher jetzt der Sr. Hoheit dem Herzoge von Anhalt gehörige Güter=
Complexus liegt, hatte die Seuche unter den Menschen und Tieren zahlreiche Opfer gefordert. Nach den
vorhandenen spärlichen Nachrichten waren mehr als die Hälfte aller Bewohner der Kirchspiele
Norkitten, Puschdorf und Insterburg dahingerafft. Einer in dem folgenden Jahre (1711)
ausgebrochenen Pockenseuche erlagen eine Masse Kinder und zwar vorzugsweise Kinder der
Neueingewanderten. Jammer und Elend waren in den nächsten Jahren unsäglich (*1)

Vorzüglich ging es den Landbesitzern traurig, denn es fehlten ihnen Kräfte zur Bearbeitung des Landes.
Sie sahen sich genöthigt Schulden auf Schulden zu häufen und gingen zum großen Theile zu Grunde.

Im Jahre 1721 bereiste König Friedrich Wilhelm in Begleitung des Fürsten Leopold von Anhalt
die von der Pest vor 11 Jahren verwüstete Gegend, um sich von dem darin herrschenden Elende in Person
zu überzeugen. Bei dieser Gelegenheit sprach Friedrich Wilhelm den Wunsch aus, es möge Fürst
Leopold einen Strich des verwüsteten Landes käuflich erwerben und in Stand setzen (*2).

Bereitwillig ging der Fürst auf diesen Wunsch ein und kaufte noch in demselben Jahre die Hauptgüter
Bubainen, Schwägerau und Norkitten nebst Woynothen - den Kern des jetzigen Gütercomplexus.
Die weiteren Erwerbungen geschahen nun in rascher Folge, so daß, mit dem Ankauf von Puschdorf,
Stablacken und des Restes von Piathen bereits im Jahre 1726 die Güter zum größten Theil in ihrem
gegenwärtigen Umfange dem Fürsten Leopold gehörten.

Chronologisch nach den Daten der Kauf=Kontrakte geordnet, geschaheb die Erwerbungen wie folgt (*3)
[hier werden nur die Orte des Kirchspiels Puschdorf genannt}:


Seite 6, Nr. 12:
Die zu "puren Mahns=Lehn=Rechten" verschriebenen, dem Capitän Wolff v. d. Gröben,
Erbherrn von Wittmannsdorf, seit 1709 verpfändeten Almenhausen'schen Güter laut Contract
d. d. Lisken und Bubainen den 16. und 18. August 1724 von den Vormündern des minderjährigen
Besitzers Ludwig Gottlieb v. Lesgewang für "vollständige Reluition" und 1.000 Gulden "current" an
den p. v. Lesgewang. Die an den Pfand=Inhaber Wolff v. d. Gröben gezahlte Reluitions=Summe
betrug 12.500 Rthl., so daß der ganze Kaufpreis sich auf 12.833 Rthl. 10 Sgr. beläuft.

Seite 6, Nr. 13:
Die Güter Pogahten, Eschenbruch, Kuhfließ und Damerau sind mittels Contracts d. d. Pojahten
und Bubainen, den 11. September 1724 von der Witwe des Johann Christoph Pöpping, verehelichte
Catharina Grayin, für 7.000 Rthl. und "ein Schlüsselgeld" von 100 Rthl. gekauft. Diese Güter bestehen
in 18 Huben zu Pojahten (verliehen vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm d. d. Cölln a. d. Spree den
2. November 1660 zu köllmischen Rechten) und 7 Huben daselbst (verliehen vom Ordensmeister
Markgraf Albrecht d. d. Königsberg, Mittwoch nach St. Jacobi 1506 zu Preußischen Rechten) worin
das Dorf Damerau begriffen; ferner 20 Hufen im sogenannten Ellern= oder Eschenbruch, welche
Kurfürst Georg Wilhelm unterm 24. Mai 1634 (confirmirt von Vladislaus IV. d. d. Warschau, den
17. November 1645) dem Siegmund von Wittmannsdorf zu adlich köllmischen Rechten, frei von Pflicht
und Diensten, verlieh, unter welchen 20 Hufen des Vorwerks Kuhfließ einbegriffen ist.

Seite 6, Nr. 14:
Von dem Magistrate Königl. Residenzstadt Königsberg wurden mittelst Contractes d. d. Königsberg
und Bubainen den 24. und 25. Juli 1726 die Stadt Güter Puschdorf und Stablacken, wie sie vom
Hochmeister Conrad v. Ehrlichshausen der Stadt Königsberg d. d. 1441 die Jacobi verliehen und wie
sie die Stadt 3 Secula besessen, nebst allen bisherigen Rechten, namentlich dem Kirchen=Lehn zu
Puschdorf, den Gerichten groß und klein, der Jagd, hoch und niedrig u.s.w. für 12.000 Rthl. gekauft.

Von dem Verkauf ausgeschlossen waren: die beiden Schulzengüter zu Puschdorf und Stablacken
(conf. 21 und 27)

Seite 7, Nr. 20:
Die Güter Moritzlaucken und das Dorf Frohnertswalde, beides Chatullgüter, und zwar
Frohnertswalde 8 Hufen, 3 Morgen, Moritzlaucken 13 Hufen, 15 Morgen, laut Contract vom 28.
und 31. August 1731 von dem Geheimrath Friedrich Cupner für 2.000 Rthl.

Seite 7, Nr. 21:
Das Schulzengut zu Stablacken, 3 Hufen groß, von dem Eigenthümer George Surkau für 500 Rthl.
Contract vom 24. October und 23. December 1731.

Seite 7, Nr. 27:
Das Schulzengut zu Puschdorf, enthaltend 6 Hufen incl. Wald, vom Köllmer Fr. Gottfried Schulz,
laut Contract d. d. Norkitten den 14. August 1748 für 1.000 Rthl.


Hiermit schließen die Erwerbungen aus älterer Zeit. In neuerer Zeit sind nur eine zur Königl.
Astrawischker Forst gehörige Landfläche, ferner die Königl. Domaine Didlacken und das
Kruggrundstück daselbst neu angekauft und zwar in folgender Weise:


Seite 8, Nr. 2:
Die Erbzinsgüter Moritzlauken. Es war nämlich Moritzlaucken bei der russischen Invasion
total verwüstet und 1765 in mehreren Antheilen gegen jährlichen Zins ausgegeben. Diese Antheile
wurden in folgender Weise zurückgekauft (*4):
  a) Erbzinsgut Nr. 1, welches zur Größe von 6. Preuß. Hufen und einer Hufe von den Stutwiesen
      an Amtmann Johann Arnhold für eine Gebäude=Entschädigung von 240 Rthl. und jährliche Zins
      84 Rthl. laut Erb=Verschreibung vom 20. Juni 1765 gegeben war, der es seinem "später entwichenen"
      Sohne überließ, worauf es 1785 Oberamtmann Friederici für 3.000 Rthl., 1795 Forstreuter für 6.500 Rthl.;
      1797 Major von Preußer für 7.833 Rthl. 20 Gr., 1800 Fabrik=Direktor Schimmelpfennig für 11.000 Rthl.
      und 1805 Kämmerer Baumdicker für 11.100 Rthl. erkauften.
      In den Subhastations=Termin vom 9. April 1811 wurde es für 5.000 Rthl. zurückgekauft. Schimmelpfennig
      verlor bei diesem Gute über 4.000 Rthl.
  b) Die Erbzinsgüter Nr. 3, 4, welche je 2 Hufen groß ohne Kaufgeld gegen Erbzins von je 24 Rthl. 1765
      ausgegeben waren, von der Pfarrerwitwe Cölestine Suche durch Contract vom 23. November 1833
      für 2.700 Rthl.
  c) Erbzinsgut Nr. 2, gleichfalls in der Größe von 2 Haufen 1765 ohne Kaufgeld gegen einen Erbzins von
      24 Rthl. gegeben, von dem Gottlieb Werneyer laut Contract vom 13. September 1834 für 2.000 Rthl.

      Im Ganzen für 9.700 Rthl.

Seite 8, Nr. 3:
Die Erbzinsgut Albrechtsthal, welches laut Erb=Verschreibung vom 2. Januar 1770 dem Actuarius Friederice
in der Größe von 10 meistens wüst liegenden Hufen nebst einer Schankgerechtigkeit für eine Gebäude=
Entschädigung von 200 Rthl. und einen jährlichen Erbzins von 120 Rthl. übergeben war, worauf es,
nachdem noch eine Weide=Entschädigung von 1 Hufe 26 Morgen hinzugekommen war, Siemon Reuter
1789 für 4.400 Rthl. und 1798 der Oberamtmann Laddey für 11.050 Rthl. kauften. Unterm 14. Mai 1816
wurde es, nachdem noch laut Erbzinsbrief vom 10. Mai 1798 - 8 Hufen, 28 Morgen, 165 Quadratruten
sogenannter Albrechtsthaler Dresch und 1 Hufe von den Stutwiesen, welche Länderein Laddey zur Belohnung
seiner treuen Dienste ohne Kaufgeld nur gegen jährlichen Zins von 100 Rthl. erhalten hatte, zugekommen war,
von dem Sohne des Oberamtmann Laddey für 16.000 Rthl. zurückgekauft (*5).

Seite 8, Nr. 6:
Das Kruggrundstück Piathen, 75 Morgen 71 Quadratruten anno 1836 für 1.765 Rthl.

Seite 8, Nr. 9:
Sechs Eigenkäthner Grundstücke, nämlich:
2 in Bubainen      1831    700 Rthl.,
1 in Schwägerau 1832    250 Rthl.,
1 in Cosacken     1837    116 Rthl. 20 Sgr.,
1 in Bubainen      1837    119 Rthl.,
1 in Piathen         1837    235 Rthl.;
zusammen                     1.420 Rthl. 20 Sgr.

Nachstehende Tabelle ergibt den summarischen Kaufpreis, welcher fü,r den ganzen Güter=Complex
in seiner gegenwärtigen Gestalt gezahlt ist.

lfd. Nr. Namen der erworbenen Güter und Dörfer Jahr Rthl. Sgr. Pf.
1.
Die Bubain'schen Güter 1721
8.331
27
4
2.
Schwägerau'sche Güter 1721
18.000
 
 
3.
Woymothen, Auer, Metschullen 1721
7.000
 
 
4.
Norkitt'schen Güter 1721
14.000
 
 
5.
Knoblochs Gut in Wiepeninken 1722
1.300
 
 
6.
Hundertmarks Gut in Wiepeninken 1722
800
 
 
7.
Wittgirren, Eßeratschen 1722
2.500
 
 
8.
1/4 von Kutkehmen 1722
900
 
 
9.
1/4 von Kutkehmen 1724
1.000
 
 
10.
1/4 von Kutkehmen 1724
1.000
 
 
11.
1/4 von Kutkehmen 1724
1.000
 
 
12.
Almenhausen'sche Güter 1724
12.833
10
 
13.
Piathen, Eschenbruch, Kuhfließ, Damerau 1724
7.100
 
 
14.
Puschdorf und Stablacken 1726
12.000
 
 
15.
Claußen's Gut in Piathen 1726
1.175
 
 
16.
Bergau's Gut in Piathen 1726
1.100
 
 
17.
Schernuppen 1731
1.600
 
 
18.
Ußballen 1731
1.000
 
 
19.
Birkenfeld 1731
1.400
 
 
20.
Frohnertswalde, Moritzlauken 1731
2.000
 
 
21.
Schulzengut Stablacken 1731
500
 
 
22.
Schalupchen, Endrinnen 1736
1.200
 
 
23.
Sittenfeld 1739
1.200
 
 
24.
Weiße Rose 1741
100
 
 
25.
Schwarze Rose I 1741
423
 
 
25.
Schwarze Rose II 1742
433
 
 
26.
Schulzengut Puschdorf 1748
1.000
 
 

Es beläuft sich also der Kaufpreis des Güter Complexes in seiner ursprünglichen Gestalt auf
                                                                                                       Rthl. Sgr. Pf.
100.896
7
4

Hierzu die neuerer Zeit erworbenen Besitzungen:

lfd. Nr. Namen der erworbenen Güter und Dörfer Jahr Rthl. Sgr. Pf.
1.
1378 Morgen 137 Quadratruten von der Astrawischker Forst 1818/20
17.590
20
 
2.
Domaine Didlacken und Bärenhof 1836
45.640
14
3
3.
Kruggrundstück Didlacken 1857
1.600
 
 

Die Summe 17.520 Thlr. 20 Sgr. ist in "Bonus" gezahlt. Nach wirklichem Geldwert = pr. p. 11.800 Thaler.

Der ganze Erwerbspreis beläuft sich also auf 165.727 Rthl. 11 Sgr. und 7 Pfennig.

Zu dieser Summe sind nun noch die Kaufgelder für die angekauften resp. zurückgekauften
Erbzinsgrundstücke, welche der Guts=Herrschaft gehörten und jährlichen Zins (Erbzins) an sie
zahlten, hinzuzurechnen, nämlich:

lfd. Nr. Namen der erworbenen Güter und Dörfer Jahr Rthl. Sgr. Pf.
1.
Mühlenetablissement Bubainen 1822
100.000
 
 
2.
Erbzinsgüter Moritzlauken 1811-34
9.700
 
 
3.
Erbzinsgut Albrechtsthal 1816
16.000
 
 
4.
Erbzinsgut Kirschland 1827
450
 
 
5.
Erbzinsgut Klein Paradeninken 1835
4.000
 
 
6.
Kruggrundstück Piathen 1836
1.765
 
 
7.
Drei Bauerngrundstücke in Mangarben 1841
3.200
 
 
8.
Sieben Bauerngrundstücke in Wiepeninken 1844-45
4.725
 
 
9.
Sechs Eigenkäthnergrundstücke 1831-41
1.420
20
 
10.
Erbzinsgut Sittenfeld 1800
3.950
 
 

Der bei Sittenfeld angegebene Betrag ist die Differenz der Verkaufs= und Rückkaufssumme.

Von dieser Summe waren nun noch die Beträge für verkaufte Grundstücke, sowie ferner die
Ablösungs=Capitalien für die von den Einsaßen an die Gutsherrschaft zu entrichtenden
Hilfs=Dienstgelder, Besatzgelder etc. in Abrechnung zu bringen, letztere in sofern, als durch das Aufhören
der Zinszahlungen, des Eigenthumsrechts der sogenannten Bauer=Besatzstücke eine substantielle
Verminderung des Werthes der Güter im Ganzen herbeigeführt wurde.

lfd. Nr. Namen der erworbenen Güter und Dörfer Jahr Rthl. Sgr. Pf.
1.
an Simon Kreutzaler 8 Hufen, 22 Morgen, 137 1/5 Quadratruten (der von Eßeratschen bei der Separation zugekommene Antheil ) 1821
2.000
 
 
2.
an Friedrich Kurpion 3 Hufen, 28 Morgen, 64 Quadratruten (Kumpchener Antheil von der Separation her) 1822
810
 
 
3.
an Gotthold Baltrusch ca. 3 Morgen vom Paradeninker Felde 6/4 1840
122
12
 
4.
für 1/3 Morgen zur Schwägerauer Schule vom Schwägerauer Felde 1840
50
 
 
5.
an Heydebruch 3 Morgen, 9 Quadratruten von dem angekauften Piathener Kruggrundstücke 1841
100
 
 
6.
an August Laupichler das Forst=Etablissment in Puschdorf nebst 160 Morgen 108 Quadratruten 20.09.1850
4.500
 
 
7a.
an den Fiskus: von Kutkehmen 1 Morgen 23.06.1847
75
 
 
7b.
an den Fiskus: 278 Morgen, 128 Quadratruten zum Eisenbahnbau 1858 u. 62
41.307
5
 


An Ablösungs=Capitalien sind gezahlt:
1. Ablösung für die Hülfsdienstgelder sowie für die von den Bauern bei der Separation
    baar zu bezahlenden Besatzstücke (laut Amts=Journal von 1822-1847) 31.404 Rthl., 2 Sgr. und 9 Pfennig.
2. Ablösung für die von den Einsaßen an die Gutsherrschaft zu entrichtenden Abgaben 1853 in
    sogenannten Rentenbriefen gezahlt 38.489 Rthl., 18 Sgr. und 6 Pfennig.

sodaß für die ges. herzogl. Güter in Ostpreußen ein Kaufgeld von 192.079 Rthl., 23 Sgr. und 4 Pfennig als
baar gezahlt anzunehmen wäre.


In Anbetracht der dem Preußischen Königshause geleisteten Dienste, erhielt Fürst Leopold vom Könige Friedrich
Wilhelm für die in Ostpreußen erworbenen Güter sehr bedeutende Freiheiten und Vorrechte, welche
gegenwärtig allerdings im Wege der Gesetzgebung zum größten Theile aufgehoben sind.
...
Fürst Leopold erhielt nach der erstbenannten Verschreibung folgende von ihm aqquirirte Güter:
...
Das v. Knoblochsche Gut zu Wiepeninken, Hundermarks Hufen daselbst, Wittgirren und Eßeratschen, die
Güter Kutkehmen, und Almenhausen mit den dazu gehörigen Dörfern und Vorwerken Ranglacken,
Reifschläger's und Albrechtsthal, nebst Bioten und Eschenbruch als freie adliche köllmische Besitzungen,
worauf keine Abgaben und Lasten außer des nie zu erhöhenden General=Huben=Schoßes von jährlich 438 Rthl.
80 Gr. und 15. Pf. ruhen.
Eine dritte Königl. Urkunde d. d. Berlin den 3. September 1727 gewährt den von den bisherigen Besitzern
Clauhs und Bergau angekauften Freigütern im Dorfe Biothen, Pojahten (Piathen) gleichfalls adliche köllmische
Rechte, "mit denselben Freiheiten, Herrlichkeiten und Priviegien, die Sr. Liebden in denen über Ihre übrige Preuß.
Güter vorhin ertheilten Verschreibungen bereits verliehen."
...
Von den übrigen im Laufe der Zeit erworbenen Gütern sind Puschdorf, Stablacken, Schernuppen,
Ußballen, Birkenfeld, Schalluppen und Nendrinnen gleichfalls in adlicher Qualität von den Vorbesitzern
übernommen.
Hingegen sind die Güter:
1. Frohnertswalde    8 Hufen,    3       Morgen
2. Moritzlauken        13 Hufen, 15       Morgen
3. Sittenfeld               7 Hufen,  28       Morgen
4. Rose                       8 Hufen,    4 2/3 Morgen

zusammen also 37 Hufen und 20 2/3 Morgen als ehemalige Chatullgüter nur schlecht weg kölmisch.


Seite 15
Historisch=topographische Nachrichten über die zur Herzoglichen Begüterung gehörigen Ortschaften.


Im Laufe der Zeit sind mannigfache Veränderungen in der benennung einzelner Güter vorgekommen.
Eine verhältnismäßig bedeutende Anzahl alter Namen, wie sie in den Kauf=Kontrakten und in den Königl.
Privilegierten=Briefen angeführt sind, existirt heutzutage nicht mehr, während eine nicht minder
bedeutende Anzahl neuer Namen entstanden ist.
Die Vergleichung der gegenübergestellten Nachweisungen sämmtlicher Ortschaften, wie sie A. nach
den Kauf=Contrakten und Königl. Gnadenbriefen vorhanden waren, und B. wie sie gegenwärtig vorhanden
sind, wird diese nicht uninteressanten Veränderungen ersichtlich machen.

Gegenüberstellung der Orts-Namen in der Herzoglichen Begüterung, wie sie

Nr. nach dem Kauf=Contrakten und Königl. Gnadenbriefen vorhanden waren gegenwärtig vorhanden sind
1.
Abschruten Existirt dem Namen nach nicht mehr
2.
Albrechtsthal Albrechtsthal
3.
Almenhausen Almenhausen
4.
Auer, Krug gehört nicht mehr hierher
5.
Benkehmen existirt dem Namen nach nicht mehr
6.
Bubainen, Gr., Gut und Dorf Bubainen, Gr.
7.
Bubainen, Kl. Bubainen, Kl.
8.
Birkenfeld Birkenfeld
9.
Castaunen Castaunen
10.
Cosacken Cosacken
11.
Damerau oder Domerau Damerau
12.
--- Eichenwalde (neues Etablissement)
13.
Endrinnen oder Nenedrinnen existirt dem Namen nach nicht mehr
14.
Eschenbruch Eschenbruch, Kl.
15.
Eßeratschen oder Eßerischken Eßeratschen
16.
--- Friedrichswalde (neues Etablissement)
17.
Frohnertswalde Frohnertswalde
18.
Gaizuhnen gehört dem Namen nach nicht mehr hierher
19.
--- Görschenwalde (neues Etablissement)
20.
--- Hopfenau (neue Colonie)
21.
Kermuschienen existirt dem Namen nach nicht mehr
22.
--- Kirschland (neuee Etablissement)
23.
--- Kreywutschen oder Kribudßen
24.
Kuhfließ Kuhfließ
25.
--- Kumpchen
26.
Kutkehmen oder Kudkeimen Kutkehmen
27.
Mangarben Mangarben
28.
Matheninken gehört nicht mehr hierher
29.
Metschullen oder Matschullen Metschullen
30.
Milchbude Milchbude
31.
Moritzlaucken Moritzlauken
32.
--- Neuendorf
33.
Norkitten Norkitten
34.
Obehlischken, Kl. existirt dem Namen nach nicht mehr
35.
Paradeninken Paradeninken
36.
--- Pfeiffershöhe (neues Etablissement)
37.
Piathen, Biothen, Bojahten Piathen
38.
Plattenischken, Kl. gehört dem Namen nach nicht mehr hierher
39.
Pratenischken existirt dem Namen nach nicht mehr
40.
Puschdorf Puschdorf
41.
Ranglacken Ranglacken
42.
Reifschlägers existirt dem Namen nach nicht mehr
43.
Rose, Schwarze und Weiße Rose
44.
Schalluppen existirt dem Namen nach nicht mehr
45.
Schernuppen oder Czarnuppen existirt dem Namen nach nicht mehr
46.
Schloßberg Schloßberg
47.
Schmilginnen existirt dem Namen nach nicht mehr
48.
Schwägerau Schwägerau
49.
Sittenfeld Sittenfeld
50.
Skruschen existirt dem Namen nach nicht mehr
51.
Stablacken Stablacken
52.
--- Stutterei (neues Etablissement)
53.
Terlen existirt dem Namen nach nicht mehr
54.
Ußballen existirt dem Namen nach nicht mehr
55.
--- Waldhausen (neues Oberförster Etablissement)
56.
Wittgirren, Kl. Widgirren oder Wittgirren
57.
--- Wiesenhorst (neues Etablissement)
58.
Wiepeninken Wiepeninken
59.
Woynothen Woynothen
60.
Ferner Didlacken
nebst Bärenhof


  2. Albrechtsthal gegenwärtig eine Pachtung des Amtmann Wehmeyer, gehörte ursprünglich zu den
      großen Almenhausen'schen Gütern (cfr. ad 3)

  3. Almenhausen zur Zeit eine Herzogl. Pachtung des Amtmann Ackermann. Der vormals sehr bedeutende
      Almenausen'sche Güter=Complex gehörte - soweit die ältesten Nachrichten reichen - der von
      Wittmannsdorf'schen Familie und kam dann im Mannslehn 1634 an das von Lesgewang'sche Geschlecht.
      Die Lesgewangs waren eins der reichsten und vornehmsten Geschlechter und von anerkannt altpreußischem
      Geblüte. Sie hatten Ihren Stammsitz in dem jetzigen Domainen=Amt Liesken ( woher auch ihr Name
      Lieskewang, später Lesgewang ) und besaßen weite umfangreiche Güter z.B. Kußitten, Maßaunen,
      Zanderborken. Mit Carl Ludwig von Lesgewang, Erbherrn von Kußitten, starb dieses ehemals blühende
      Geschlecht, das sich in vielen Linien weit verzweigt hatte und dessen Verwandtschaft mit fast allen älteren,
      noch blühenden Preußischen Adels=Familien sein Andenken bewahrt, im Jahre 1796 vollständig aus (*7).
          Die Almenhausen'schen Güter bestanden nach einem auf Veranlassung des Pfandinhabers
      Wolff v. d. Gröben 1709 aufgenommenen Inventario aus: 1. dem hochadligen Hofe, 2. der Wassermühle,
      3. dem Dorf Ranglacken ( 6 Bauern ), 4. dem Vorwerke Albrechts=Thal, 5. dem Walde und 6. dem
      Vorwerke Reifschlägers mit einem Flächen=Inhalte von p. p. 110 Hufen.
          Es befand sich indeß Alles in dem heillosesten Zustande. Die Gebäude waren verwohnt und baufällig,
      es fehlte an lebendem und todtem Inventarium, der Wald war durchgehends ausgehauen und nichts darin
      als "jung Holz und Gesträuch". Gröben hatte, als er die Güter in Pfand nahm, eine Menge Geldes
      hineinstecken müssen (*8) und war aus diesen Gründen denn auch nicht auffallend, daß diese Güter
      zum vollen Werthe verschuldet waren und der abgehende ( minderjährige ) Besitzer Ludwig Gottlieb
      von Lesgewang nicht mehr als 1.000 Gulden gezahlt erhielt.
          In den gerichtlichen Hypotheken=Akten ist - neben mancher anderen Unrichtigkeit - der Kaufpreis von
      Almenhausen auf überhaupt 1.000 Gulden oder 333 Rthl. 10 Sgr. angegeben. Die Reluitionssumme,
      welche nach der vorhandenen Quittung 12.500 Rthl. betrug, ist übersehen worden.

11. Damerau, Domerau, auch Schöndamerau (*10) genannt, ist gegenwärtig ein kleines Bauerndorf und
      gehörte ehemals zu den Piathenschen Gütern (cfr. Nr. 37)

14. Eschenbruch, Kl., heutzutage ein Privat=Gut des Besitzers Rohrmoser, ehemals zu den Piathenschen
      Gütern gehörig (cfr. Nr. 38); es war 1645 Siegismund von Wittmannsdorf zu adligen Rechten verliehen.

17. Frohnertswalde, gegenwärtig ein Privat=Gut des Besitzers Schlodtmann. Es hieß ursprünglich
      Fronhardtswalde und wurde unterm 4. August 1689 als 8 Hufen 3 Morgen große Wildniß dem Michael
      Fronhard zu köllmischen Rechten, frei von allen und jeden Pflichten, außer Kirchenpflicht,
      "wovon Niemand exemp sein kann", gegen jährlichen Zins von 108 Mark "erb= und ewiglich von dem
      Oberforstmeister George Adam von Schlieben verliehen", welche Verleihungsurkunde der Churfürst
      Friedrich v. Brandenburg d. d. Cölln an der Spree den 9. Januar 1697 konfirmirte.

24. Kuhfließ, zur Zeit ein Privat=Gut des Besitzers Worseck, wurde ehemals mit den Piathen'schen
      Gütern angekauft (cfr. Nr. 37).

31. Moritzlauken, eine Pachtung des Amtmann Werner, war ursprünglich dem Jacob Mauritz, von dem es
      den Namen hat ( Moritzlaucken=Moritzfelde ) als Wildniß in der Größe von 13 Hufen 15 Morgen
      unterm 10. Januar 1690 zu köllmischen Rechten, frei von allen und jeden Pflichten ( ausgenommen
      Kirchenpflicht ) gegen einen jährlichen Zins von 199 Mark verliehen. Die Verleihungs=Urkunde
      ist vom Churfürsten Friedrich d. d. Cölln an der Spree unterm 9. Januar 1697 confirmirt.
      Moritzlauken wurde nebst Frohnertswalde 1730 von Geheimrath Kupner käuflich erworben.

36. Pfeiffershöhe, ein Forst=Etablissement im Forstrevier Puschdorf im Jahre 1824 neu erbaut und zu
      Ehren des Kammerrath Pfeiffer benannt.

37. Piathen oder Biothen, auch Pogothen, eine Pachtung des Amtmann Wehmeyer nebst einem
      Eigenkäthnerdorf in der Nähe des Menge= ( zu Deutsch: Dorsch ) Baches in den Pregel. Es hat den
      Anschein, als on dieser Ort das alte Pogotowe ist, welches der Landmeister C. v. Thierberg dem
      Schalauer ( aus dem gau Schalauen ) Girdolle im Jahre 1287 nebst 10 Familien mit Whitingsrecht verlieh.
          Da man wiederholentlich in der Nähe dieses Ortes Hünengräber - worin Urnen mit Asche - gefunden,
      läßt sich vermuten, das Piathen schon von den Urpreußen bewohnt gewesen ist (*10).
          Es hat sich nur feststellen lassen, daß der adliche Hof zu Piathen im Jahre 1551 erbaut ist.
      Die Chronik von Wehlau ( Piathen liegt in der Nähe von Wehlau ) sagt wörtlich:
          "Anno 1551 hat Bart. Petzdorf, Burggraf zu Tapiau, einen Hof in Piathen erbaut und Dachsteine
      von der Kirche abnehmen und damit seinen Hof decken lassen. Dieser Bart. Petzdorf ist ein
      großer Feind der Wehlauer gewesen, hat ihnen viel Hochmuth zugefüget, aber endlich ist es über
      ihn ausgegangen: denn der Landesfürst hat ihn 1567 vom Amt mit Schanden verstoßen und - fügt der
      Chronist sehr naiv hinzu - zuletzt starb er und ward zu Puschdorf begraben, auch alle seine männlichen
      Erben." (*16).
          Von den von Petzdorfs kam Piathen auf das von Schlubhut'sche Geschlecht, welches anerkannt
      von altpreußischem Adel herstammte und zu den vornehmsten des Landes gehörte. Es leitete seinen
      Namen von dem Stammsitze Schlobitten oder Schlubitten her und besaß sehr bedeutende Güter.
      Ein eigenthümlicher Unstern waltete über diesem edeln Geschlechte. Johann Theodor von
      Schlubhut hinterließ 4 Söhne, von denen einer als preußischer Lieutenant in Italien fiel, während
      der zweite als polnischer und chursächsischer Kapitain in Ungarn sein Ende fand. Der dritte, Kriegs=
      und Domainen=Rath Albrecht Ernst, endete in Folge der unbeugsamen Strenge König Friedrich
      Wilhelms 1733 sein Leben auf dem Schaffot, und der vierte Sohn, Johann Heinrich von S. starb
      als dänischer Oberst zu Roeskilde. Mit ihm erlosch das ganze ehemals blühende Geschlecht (*17)
          Von den Schlubhut's war Piathen auf die Familie von Hohnsdorf gekommen und 1667 an die
      bürgerliche Familie Pöpping käuflich übergegangen (*10), bei welcher es bis zum Ankaufe Seitens des
      Fürsten Leopold ( 1724 ) blieb.

40. Puschdorf - beim Ankaufe wie jetzt ein Kirchdorf - war nebst Stablacken "die Jacobi 1441" vom
      Hochmeister Conrad von Ehrlichshausen der Stadt Königsberg verliehen.
          In der aus dem Archive der genannten Stadt extrahirten Abschrift der Verleihungsurkunde heißt es wörtlich:
      "dazu geben wir en czwei Dorffer als mit namen puschdorff das Sechczig Huben bynen seynen Grenitzen
      sal behalden vnd Stabelawken Im Cammerampte Welav gelegen nach Inhaldung derselben Dorffer
      Handfeste mit aller czubehornung als wir vnd vnsere orden die besessen vnd gehadt haben."
          Wie es weiter in der Verschreibung heißt, geschah die Verleihung als Ersatz für "etzliche Gebrechen und
      schelungen von etzlicher vier Artikel der Stadthandfeste".
          Man möge sich hierbei erinnern, daß dies um die Zeit standfand, als die Städte dem Orden fortwährend
      Opposition machten und ihre Macht und ihr Ansehen auf Kosten des Ordens in dem gleichen Verhältnisse
      mehrten, wie der Orden sank. Um sich eine oder die andere Stadt geneigt zu machen und die
      schwindende Macht zu erhalten, sah sich der Ritterorden genöhtigt, Conzessionen zu machen und für
      angeblich häufig aus der Luft gegriffene Verletzungen von Städte=Privilegien ( Gebrechen und Schelungen
      der Handfeste ) mit Landbesitz eine Gunst zu erkaufen, die doch nur immer von kurzem Bestand war.
          Nach den ältesten Kirchen=Nachrichten vom Jahre 1631 hatte 48 kulmische Hufen nebst dem Walde.
      Auch befand sich darin eine - seit langer Zeit eingegangene -Wassermühle.

41. Ranglacken, auch Randlauken genannt, ( d. h. Feld am Rande scil. des Waldes ), jetzt ein Bauerndorf
      gehörte ehemals zu den Almenhausen'schen Gütern und war nach einer Nachricht aus dem Jahre 1631
      damals 19 kulmische Hufen groß.




*1
Kirchen=Chroniken von Norkitten und Puschdorf, sowie die beiden Königl. Privilegien
den 28. August 1721 und 11. October 1724 abschriftlich im Amts=Archiv befindlich zu Norkitten.

Ferner: Brief Friedrichs des Großen (damals Kronprinz) an Voltaire d. d. Insterburg den 27. Juli 1739,
worin es heißt:
"Diese Provinz - nämlich Preußisch=Litthauen - ward zu Anfange dieses Jahrhunderts von der Pest
verwüstet, und es kamen mehr als Dreihundert tausend Einwohner vor Krankheit und Elend um. Der Hof
wußte wenig von dem Unglück des Volkes und leistete einer reichen und fruchtbaren Provinz, die sehr
bevölkert und an allen Arten von Produktion ergiebig war, nicht die mindeste Hilfe. Die Einwohner wurden
von Krankheiten weggerafft, die Felder blieben unbebaut und wurden zu Haiden. Auch die Thiere waren
von dem allgemeinen Unglück nicht ausgenommen. Mit einem Wort: die blühendste von unseren Provinzen
ward in die schrecklichste Einöde verwandelt.. Während der Zeit starb Friedrich I. und ward mit seiner
falschen Größe begraben, die er nur in leerem Pomp und in dem Prunk nichtiger Ceremonien setzte.
Mein Vater, der ihm in der Regierung folgte, ward von dem allgemeinen Elend gerührt. Er ging selbst
hierher und sah mit eigenen Augen in diesem weiten verheerten Lande alle die schrecklichen Spuren, die
eine ansteckende Seuche, Hungersnoth und der schmutzige Geiz der Minister hinter sich zurückgelassen.
Zwölf oder fünfzehn entvölkerte Städte, vier oder fünfhundert unbewohnte und ungebaute Dörfer
waren das traurige Schauspiel, das sich seinen Augen darbot. Anstatt sich von so widrigen Gegenständen
zurückschrecken zu lassen, fühlte er sich vielmehr von den lebhaftesten Mitleiden durchdrungen
und beschloß, dieser Gegend, die selbst die Gestalt eines bewohnten Landes verloren hatte, Menschen,
Ueberfluß und Handel wiederzugeben." u.s.w.

*2
Siehe oben benannte beide Privilegia, worin es wörtlich heißt: "Wir Friedrich Wilhelm etc. thun kund etc.
daß, nachdem durch die nach Gottes Allweisen Rath und Willen in Unserem Königreich Preußen, in Annis
1709 et 1710 eingerissene Pestilentzialische Seuche viele Menschen weggerafft worden, durch das offmahlige
Viehsterben auch eine große Anzahl Viehes dahin gefallen, wodurch dann verschiedene Adeliche,
Cölmische und andere Freye Güther auch selbst Unsere Domainen Dörffer in einem verwüsteten elenden
Zustand gerathen, so daß Unsere Kriegs= und Domainen=Kasse, wodurch doch Unsere Hofstaadt und die
zum Schutze Unserer Uns von Gott anvertrauten Länder nötig seiende Truppen unterhalten werden müssen,
einen gar merklichen Abfall empfunden. So haben Wir bei solcher des Landes Preußen vorseiender
Beschaffenheit, eben da Wir in höchster Person anwesend waren, den durchlauchtigen hochgeborenen Fürsten
Unseren freundlich geliebten Vettern, General Feldmarschall pp. Herrn Leopold Fürsten zu Anhalt pp. angeredet
undt dahin vermocht, daß hochgedachter Sr. Liebden einige in Unserem Königreich Preußen wüstliegende
Güther käuflich an Sich bringen möchten pp."

*3
Hypotheken=Akten des Königl. Kreis=Gerichts zu Insterburg und Akten des Amts=Archives.
Ein großer Theil der Contracte befindet sich nicht in den Hypothekenakten. Das Fehlende ist
mühsam gesammelt und zum Theil in einzelnen Bündeln alter Schriftstücke unter Kehricht und Trödel
des Schlosses Norkitten aufgefunden. Das neu angelegte Aktenstück des Amts=Archives enthält jetzt
die sämtlichen Kauf=Contracte.

*4
Hypotheken=Akten Norkitten in Insterburg.

*5
Hypotheken=Akten Norkitten in Insterburg.

*7
Neue Preuß. Provinzial=Bll. Bd. XI. Heft 2 und Kirchen=Chronik von Puschdorf

*8
Akten des Amts=Archivs.

*10
Kirchen=Chronik von Puschdorf

*16
Handschriftliche Chronik der Stadt Wehlau.

*17
Neue Preuß. Provinzial=Bll. Bd. XII. Heft 6.